Abgeschlossene Arbeitsgruppen

Die folgenden Arbeitsgruppen sind bereits abgeschlossen:

AG Bildung und Training

Organisatorisches

Leitung: Dr. Alexander Euteneier
Vertreter für den APS-Vorstand: Dr. Barbara Hoffmann
Gründungsjahr: 2010

 

Hintergrund

Schwerpunkt der AG Bildung und Training (B&T) ist die Verbesserung der Patientensicherheit über eine verbesserte Aus-, Fort- und Weiterbildung der Menschen in den Gesundheitsberufen. Auf der Grundlage von bereits veröffentlichten (zumeist englischsprachigen) Curricula und der wissenschaftlichen Fachliteratur zum Thema Patientensicherheit wurde ein Lernzielkatalog für alle im Gesundheitswesen Tätigen erstellt. Er soll Lehrenden als Leitfaden dienen, welche Inhalte vermittelt werden sollten. Langfristig sollen die Lernziele in die vorhandenen Ausbildungs-, Approbations- oder Weiterbildungsordnungen aufgenommen werden. Aus diesem Grund hat die AG untersucht, wie das Thema Patientensicherheit in den bestehenden Ausbildungs- und Approbationsordnungen eines Großteils des Gesundheitsberufe abgebildet ist. Der Bericht zu dieser Recherche wurde im August 2016 fertig gestellt.

Derzeit arbeitet die AG an einem Konzept für berufsgruppenspezifische Workshops, die Lehrenden und ausbildenden Einrichtungen praktische Hilfen zur Implementierung des Lernzielkatalogs erarbeiten sollen.

 

Publikationen

Patientensicherheit in den Ausbildungs- und Approbationsordnungen der Gesundheitsberufe

Lernzielkatalog

Pretest-Fragebogen

Ergebnisse des Pretest in 2013

 

Sitzungsprotokolle

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AG IBE

Organisatorisches

Leitung: Marcel Weigand
Vertreter für den APS-Vorstand: Hannelore Loskill / Hedwig Francois-Kettner
Gründungsjahr: 2008

 

Hintergund

Der Erfolg jeder medizinischen, pflegerischen und therapeutischen Behandlung hängt davon ab, dass die beteiligten Personen sich gegenseitig über Ziele, Nutzen und Risiken aller Maßnahmen, die durchgeführt werden, verständigen. Kommunikation ist deshalb ein Schlüsselthema der Patientensicherheit, das in vielen Kontexten von Bedeutung ist. Neben den kommunikativen Fähigkeiten von z.B. Ärzten und Pflegenden sind partizipative Ansätze entscheidend. Patienten sind aktive Partner, die mit Fragen, Antworten und Auskünften dazu beitragen, dass wichtige Informationen den richtigen Empfänger finden.

Ziel der Arbeitsgruppe ist es, das Modell einer patientenzentrierten Kommunikation an ausgewählten Beispielen darzustellen und mit praktischen Hilfen zu illustrieren. Im Mittelpunkt steht dabei die bidirektionale Kommunikation: zwischen dem Patienten und den für seine Behandlung Verantwortlichen. Nur wenn sichergestellt ist, dass wichtige Informationen richtig und vollständig übertragen werden, kann ausgeschlossen werden, dass Übermittlungs- oder Verständnisfehler zu einer Gefährdung der Patientensicherheit führen.

 

Publikationen

Patienteninformation „Nach Operation oder Verletzung: Thrombose in den Beinen vorbeugen“

Patienteninformation „Sicher im Krankenhaus“

Patienteninformation „Sicher in der Arztpraxis“

Sitzungsprotokolle

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AG Mindestanforderungen an kRM im KH

ORGANISATORISCHES

Leitung: Prof. Dr. Reinhard Strametz; stellv.: Dr. Ulf Debacher
Vertreter für den APS-Vorstand: Dr. Heidemarie Haeske-Seeberg (ehem. Vorstandsmitglied)
Aktiv: 2014 – 2016

Hintergrund

Der G-BA fordert die Einführung eines klinischen Risikomanagements in Krankenhäusern. Unklar ist jedoch bisher, welche Präventionsmaßnahmen unbedingt zu den Mindestanforderungen an ein solches System gestellt werden. Die AG „Mindestanforderungen an klinische Risikomanagementsysteme im Krankenhaus und deren Methoden“ hat es sich zur Aufgabe gemacht, diese zu definieren und damit eine Handlungsempfehlung für Risikomanager und Risikoeigner zur bedarfsgerechten Anpassung bereits bestehender oder im Aufbau befindlicher Risikomanagements-Systeme zu geben.
Zielgruppe

Die Arbeitsgruppe „Mindestanforderungen an klinische Risikomanagementsysteme im Krankenhaus und deren Methoden“ richtet sich an tätigen Führungskräfte, Risikoeigner und Risikomanager deutschsprachiger Krankenhäuser sowie Verordnungsgeber.

 

Publikation

Handlungsempfehlung: Anforderungen an klinische Risikomanagementsysteme im Krankenhaus

 

Sitzungsprotokolle

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AG Der ältere Patient im Krankenhaus

ORGANISATORISCHES

Leitung: Dr. Gunhild Leppin M.A., MBA
Vertreter für den APS-Vorstand: Prof. Dr. Hartmut Siebert (ehem. Vorstand)
Aktiv: 2011 – 2013

 

Hintergrund

Schwerpunkt der AG war das Thema „Der ältere Patient im Krankenhaus – Sturzprävention“.  Die Häufigkeit und Schwere von Stürzen älterer Patienten während ihres stationären Aufenthaltes in Akut-Krankenhäusern werden unterschiedlich angegeben. Häufig sind die Stürze mit die Gesundheit des Patienten erheblich schädigenden Folgen verbunden (Knochenbrüche, Schädel-Hirnverletzungen, massive Weichteilschädigungen mit Einblutungen).

Zu den häufigsten Ursachen zählen postoperative Verwirrtheitszustände, Medikamenten-Intervention (Sedativa, Schmerzmittel), ungeeignetes Schuhwerk, fehlende Information der den Patienten mit betreuenden Angehörigen und ausführliche spezielle Aufklärung des Patienten vor stationärer Aufnahme.

Hinweise zur Prävention von Stürzen älterer Patienten in Akut-Krankenhäusern sind in Form von Empfehlungen einzelner Krankenhäuser, von Verbänden und Organisationen im nationalen und internationalen Rahmen erstellt. Die Zielgruppen dieser Hinweise und Empfehlungen sind unterschiedlicher Natur.

 

Publikationen

Patienteninformation: Vermeidung von Stürzen im Krankenhaus

BROSCHÜRE

Handlungsempfehlungen

Checkliste für Klinikmitarbeiter – „Prävention von Stürzen“

sturzvermeidung_fakten-und-erklaeuterungen

AG Benutzerorientierte Berichtssysteme I: CIRS im Krankenhaus

ORGANISATORISCHES

 

Leitung

Maria Ines Cartes, Prof. Dr. Dieter Hart

Status

abgeschlossen

 

ALLGEMEINES

Critical Incident Reporting Systeme (CIRS) sind freiwillige Berichtssysteme, in denen Mitarbeiter in Gesundheitseinrichtungen besondere Vorkommnisse melden können. Diese Berichte werden gesammelt und ausgewertet, um Aufschluss über besondere Risikokonstellationen zu erhalten und um Fehler frühzeitig zu erkennen und ihre schädlichen Folgen zu verhindern.

 

ZIEL

Die AG CIRS im Krankenhaus hat im Jahr 2006 eine Handlungsempfehlung zur Einführung von CIRS erarbeitet. Ziel ist es, die Entstehung neuer CIRS in deutschen Krankenhäusern zu fördern und unterstützen. Dazu werden Konzepte für Begleitmaterialien und Fachveranstaltungen erarbeitet. Die Einrichtung eines gemeinsamen Internetforums soll Krankenhäusern, die bereits über ein CIRS verfügen, die Möglichkeit zu gegenseitiger Vernetzung geben.

 

ADRESSATEN

Die Arbeitsgruppe richtet sich in erster Linie an Experten aus Krankenhäusern, die CIRS bereits eingeführt haben, ist aber auch für andere am Thema Interessierte offen.

 

WEITERE INFORMATIONEN

Handlungsempfehlung

Broschüre mit Praxistipps

AG Unbeabsichtigt belassene Fremdkörper im OP-Gebiet

ORGANISATORISCHES

 

Leitung

Prof. Dr. med. Hartmut R. Siebert (Schwäbisch Hall), Gunhild Leppin M.A., MBA

Status

abgeschlossen

 

ALLGEMEINES

Vergessene Fremdkörper im OP-Gebiet – immer wieder ein unerwünschtes Ereignis mit teilweise lebensbedrohlichen Folgen für Patienten, obwohl z.B. Zählkontrollen zur tagtäglichen Routine bei operativen Eingriffen gehören.

Die Arbeitsgruppe „Vergessene Fremdkörper im OP-Gebiet“ setzt sich ein für die Sensibilisierung für perioperative und präventive Maßnahmen und deren Umsetzung in einem systematischen Kontext.

 

ZIEL

Ziel der Arbeitsgruppe ist es, eine Empfehlung/Handlungsanleitung zu erarbeiten, um dem Vergessen von Bauchtüchern, Instrumenten usw. im OP-Gebiet vorzubeugen.

Die Empfehlung wird auf dem Grundverständnis eines berufsübergreifenden und interdisziplinären Prozesses und einer gemeinsamen Verantwortung aller für die für die Sicherheit des Patienten basieren.

 

ADRESSATEN

Die Arbeitsgruppe richtet sich insbesondere an Mediziner, Pflegende, Krankenhausmanager, Patientenvertreter und Juristen, aber auch an alle am Thema Interessierten.

Wenn Sie nicht an der Arbeitsgruppe teilnehmen können, uns aber Ihre Anregungen zukommen lassen wollen, können Sie dies gern über folgende E-Mail-Adresse tun: constanze.lessing(at)uni-wh.de.

 

WEITERE INFORMATIONEN

Jeder Tupfer zählt – Handlungsempfehlungen zur Vermeidung unbeabsichtigt belassener Fremdkörper im OP-Gebiet

Handlungsempfehlung

 

Glossar

 

Poster

 

Flyer

AG Patientenidentifikation

ORGANISATORISCHES

 

Leitung

Dr. Stefan Palm

Status

abgeschlossen

 

ALLGEMEINES

Die zuverlässige und richtige Identifizierung des Patienten ist grundlegende Voraussetzung jeder fachgerechten, sicheren und erfolgreichen Behandlung. Patientenverwechslungen, d.h. Fälle, in denen ein Patient nicht die für ihn vorgesehene Behandlung erfährt, können gravierende Folgen haben.

 

ZIEL

Ziel der Arbeitsgruppe ist es, eine Empfehlung zu erarbeiten, die geeignete Identifizierungsmerkmale definiert und Maßnahmen beschreibt, wie die Identität des Patienten in Schlüsselsituationen (Kommunikation an Schnittstellen, Proben und Befunde, Anforderungen) verifiziert werden kann.

 

ADRESSATEN

Die Arbeitsgruppe richtet sich an Experten mit Wissen aus dem Krankenhaus- oder niedergelassenen Bereich.

 

WEITERE INFORMATIONEN

Empfehlung zur sicheren Patientenidentifikation
Weitere Handlungsempfehlungen anderer Arbeitsgruppen finden Sie auf den Seiten der jeweiligen Arbeitsgruppe oder hier.