Aktueller Aufruf zur Mitarbeit

In den APS-Arbeitsgruppen verbinden sich Ehrenamtlichkeit und Professionalität. Die Mitarbeit ist unabhängig von einer Mitgliedschaft im APS. Stimmrecht bei Entscheidungen über Inhalte und Handlungsempfehlungen haben allerdings nur APS-Mitglieder.

In ihrer Zusammensetzung lassen sich die Arbeitsgruppen wie folgt charakterisieren:
• offen für alle
• multiprofessionell und interdisziplinär
• von der Praxis für die Praxis

 

Wir laden alle Interessierten mit Erfahrung und Expertise zur Mitarbeit in den nachfolgend vorgestellten neuen Arbeitsgruppen ein. Bitte übermitteln Sie Ihr Interesse zur Mitarbeit mit Ihren Zielen und Arbeitsschwerpunkten bis 31.10.2017 per Email an info@aps-ev.de.

 

AG „Außerklinische invasive Beatmung“ (AiB)

Der APS-Vorstand hat auf seiner letzten Sitzung am 28.09.2017 beschlossen, eine Arbeitsgruppe zum Thema „Außerklinische invasive Beatmung“ einzurichten.
Eine dauerhafte invasive Beatmung über ein Tracheostoma ist nur bei wenigen Indikationen erforderlich; ihre Anwendung erfordert neben dem Patientenwillen zu dieser Maßnahme eine solide medizinische Begründung. Durch unzureichende medizinische Indikationsstellung, inadäquate ärztliche Therapieführung, unzureichend ausgebildete Pflege und fehlende Vorschriften in diesem Hochrisikobereich ist die Patientensicherheit gefährdet. Die zu erarbeitende Handlungsempfehlung soll Lösungsansätze zum adäquaten ärztlichen Handeln und Empfehlungen für ambulante Pflegedienste, Krankenkassen und Behörden bieten.

Für die Erarbeitung der Handlungsempfehlung ist ein Zeitraum von ca. 12 Monaten mit mindestens drei AG-Sitzungen, Telefonkonferenzen und einer Texterstellung mittels elektronischem Delphi-Prozess geplant.

 

AG „Kampagne Infektionsprävention in der ambulanten Versorgung“ (KIPAV)

Der APS-Vorstand hat auf seiner letzten Sitzung am 28.09.2017 beschlossen, eine Arbeitsgruppe zum Thema „Kampagne Infektionsprävention in der ambulanten Versorgung“ (KIPAV) einzurichten.
Die Implementierung von Maßnahmen der Infektionsprävention in der ambulanten medizinischen Versorgung im deutschen Gesundheitssystem ist eine wichtige Initiative, um Patienten vor nosokomialen Infektionen und der Übertragung multiresistenter Erreger zu schützen. Der Arbeitsauftrag für die neue AG umfasst die Entwicklung einer Handlungsempfehlung zur Umsetzung von Standardhygienemaßnahmen im ambulanten Bereich sowie die Entwicklung zielgruppenspezifischer Fortbildungs- und Interventionsmaterialien.

Dabei wird auf Erkenntnisse und Erfahrungen aus der „Aktion Saubere Hände“ zurückgegriffen. Für die Erarbeitung der Handlungsempfehlung ist ein Zeitraum von ca. 20 Monaten geplant.