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Die Erstellung der Homepage wurde finanziell unterstützt durch das BMG.

Neue Handlungsempfehlung

Intravenöse Applikation von Vincristin sicherstellen

Diese Handlungsempfehlung wurde von der AG Arzneimitteltherapiesicherheit erstellt und richtet sich an alle, die Vincristin verschreiben, abgeben und verabreichen: an Ärzte, Apotheker und Pflegende.

Vincristin ist ein Zytostatikum. Die Handhabung, die intravenöse Applikation von Vincristin am gleichen Therapietag wie die intrathekale Applikation von Methotrexat durchzuführen, ist nicht unüblich. Diese Gleichzeitigkeit der Verabreichung – vor allem bei ähnlicher Darreichungsform – kann zu Verwechslungen der Arzneimittel und damit einer versehentlichen intrathekalen Applikation von Vincristin führen. Auf Grund seiner stark neurotoxischen Wirkung muss Vincristin jedoch strikt intravenös verabreicht werden; eine versehentliche intrathekale Gabe führt mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit zum Tod des Patienten, wie es zahlreiche Berichte in der Fachliteratur belegen.

Das Ziel dieser Handlungsempfehlung ist es deshalb, die Aufmerksamkeit für Vincristin als Hochrisikoarzneimittel zu schärfen und eine praktische Anleitung zu geben, um zu unterstützen, dass Vincristin streng intravenös verabreicht wird.
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SAVE THE DATE

APS-Mitgliederversammlung am 23.09.2016, 10.00-15.00 Uhr, in Berlin

TERMINÄNDERUNG!!!
12. APS-Jahrestagung am 04./05.Mai 2017 in Berlin

Internationaler Tag der Patientensicherheit

Das Aktionsbündnis Patientensicherheit e.V. (APS) und seine internationalen Partner rufen auf

zum

Internationalen Tag der Patientensicherheit / International Patient Safety Day
am 17. September 2016.

Alle interessierten Akteure im Gesundheitswesen sind eingeladen aktiv teilzunehmen.

Schwerpunktthema: Medikationssicherheit


Mehr Informationen unter www.tag-der-patientensicherheit.de

Aktuelle Stellungnahme des APS

Stellungnahme des Aktionsbündnis Patientensicherheit e.V. (APS) zum Gesetz zur Reform der Pflegeberufe

Berlin, 19.05.2016
Das Aktionsbündnis Patientensicherheit begrüßt die Neuregelung der grundständigen Ausbildung, die der verstärkten Patientensicherheit in allen Sektoren gute Grundlagen bieten wird. Das APS regt an, Patientensicherheit dezidiert in die Ausbildungsziele des Gesetzes zur Reform der Pflegeberufe (Pflegeberufereformgesetz – PflBRefG) aufzunehmen. Ergänzend könnten diese Ziele in der Ausbildungs- Prüfungsverordnung verortet werden, die bundesweit verbindlich sein müssen...

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Neue Handlungsempfehlung

Anforderungen an klinische Risikomanagementsysteme im Krankenhaus

Der G-BA fordert die Einführung eines klinischen Risikomanagements in Krankenhäusern. Unklar ist jedoch bisher, welche Präventionsmaßnahmen unbedingt zu den Mindestanforderungen an ein solches System gestellt werden. Die AG „Mindestanforderungen an klinische Risikomanagementsysteme im Krankenhaus und deren Methoden“ hat es sich zur Aufgabe gemacht, diese zu definieren und damit eine Handlungsempfehlung für Risikomanager und Risikoeigner zur bedarfsgerechten Anpassung bereits bestehender oder im Aufbau befindlicher Risikomanagements-Systeme zu erstellen.

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APS-Veranstaltungen

Melden Sie mal wieder

Eine gemeinsame Veranstaltung von APS und AkdÄ am 09.07.2016 in Berlin.

Die Vermeidung von Medikationsfehlern und die Verbesserung der Arzneimitteltherapiesicherheit ist uns ein gemeinsames Anliegen. Wir können jedoch nur vermeiden, was wir auch kennen!
Wir möchten während unserer Veranstaltung Risiken im Medikationsprozess und Lösungsansätze zur Dokumentation von Medikationsfehlern beleuchten. Es werden Beispiele für erfolgreiche Verbesserungen von Abläufen oder Produkten vorgestellt, die durch aussagekräftige Meldungen getriggert wurden. Gemeinsam mit Ihnen wollen wir erarbeiten, unter welchen Voraussetzungen das Melden von Medikationsfehlern einfach, nützlich und erfolgreich sein kann.

> Programm und Anmeldung [ 93 kB]

 

Aus Fehlern lernen - Methoden der Fallanalyse für Schadenfälle - CIRS / M&M-Konferenzen

Ein Seminar der Ärztekammer Berlin in Kooperation mit dem APS

01.11.-30.11.2016 (Online-Modul) und 01.–03.12.2016 (Präsenzseminar in Berlin)

Wie entstehen Fehler? Welche beitragenden Faktoren tragen zum Entstehen von schweren Schadenfällen bei? Wie kann die Wahrscheinlichkeit, dass sich solche Fälle wiederholen, reduziert werden?

Im aktualisierten Konzept des Seminars werden nun auch Methoden vermittelt, die bei der Bearbeitung von CIRS-Fällen und in Morbiditäts- und Mortalitätskonferenzen angewendet werden können. Die Fortbildung richtet sich an Angehörige aller Berufsgruppen im Gesundheitswesen und ist spezifisch auf den Krankenhausbereich ausgerichtet.

> Programm [ 161 kB]

> Anmeldung [ 126 kB]

 

Aus aktuellem Anlass

Schutz vor Infektionen in Notunterkünften.

Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie hier.

Aktuelle Ausschreibung

Preis für Patientensicherheit in der Medizintechnik

> Ausschreibung 2016