15. APS-JAHRESTAGUNG am 14./15. Mai 2020 in Berlin

 

Bist Du sicher?
Patientensicherheit geht alle an!

 

Unter diesem Motto findet am 14. und 15. Mai 2020 unsere
15. Jahrestagung statt.

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Einladung

Patientensicherheit ist eine tägliche Herausforderung. Eine noch größere Herausforderung ist die Patientensicherheit, wenn die zu versorgenden Personen besondere Risiken mitbringen! Etwa wenn sie sich nur eingeschränkt oder gar nicht mitteilen können, weil es sich um Kinder oder Menschen mit Demenz oder anderen kognitiven Einschränkungen handelt. Vor allem, wenn sie zusätzlich kein belastbares soziales Umfeld haben. Wenn Dosierungen von Arzneimitteln oder die Funktion von medizintechnischer Ausstattung angepasst werden müssen. Was ist zu tun bei sprachlichen und kulturellen Barrieren? Welche besonderen Bedürfnisse bringen Menschen mit Behinderungen mit und wie muss die Versorgung angepasst sein, um auch für sie sicher zu sein? Wie kann dabei sektorenübergreifende Versorgung ohne Sicherheitsrisiken gelingen? Sicherheitskultur ist nicht nur im Normalfall wichtig, sondern vor allem dann, wenn besondere Risiken zu bewältigen sind. Deshalb widmet sich die Jahrestagung des APS insbesondere Ansätzen, die zur sicheren Versorgung von Patientengruppen mit besonderen Risiken beitragen.

 

Das APS möchte den internationalen Austausch zur Patientensicherheit fördern. Deshalb werden Beiträge mit Best Practices als Beispiele für Deutschland und Berichte über internationale Kooperationsprojekte zu Patientensicherheit gesucht. Wie können grenzüberschreitende Anliegen für den Welttag der Patientensicherheit genutzt werden?

 

Und schließlich ist das APS das Netzwerk für all diejenigen, die sich für Patientensicherheit engagieren. Die Jahrestagung soll die Vernetzung fördern. Deshalb sind Anregungen zum Aus- und Aufbau der Patientensicherheit erwünscht. Was bieten andere Bereiche, z.B. Lebensmittelindustrie oder Fahrzeugtechnik, an Sicherheitskultur?

 

Wir freuen uns auf jeden Fall auf Ihre Beiträge und lebhafte Diskussionen.
Machen Sie mit, wir können voneinander lernen!

 

Dr. Ruth Hecker             Heike Morris             Marcel Weigand
Vorsitzende                   stellv. Vorsitzende    Generalsekretär

Anmeldung zur Teilnahme

Die Anmeldung zu unserer Jahrestagung wird durch die Tagungsorganisation ORPHEA GmbH durchgeführt.

Bitte folgenden Sie dem Anmeldelink

 

Programm

Der Call for Abstracts endete am 15.12.2019.

Das Tagungsprogramm werden wir voraussichtlich ab Februar hier veröffentlichen.

 

Vorgesehener Tagungsablauf

Donnerstag, 14. Mai 2020

09:00 – 10:30 Preconference-Seminare (siehe unten)
11:00 – 17:00 Plenen und Workshops
18:00 – 19:00 get together
19:00 – 22:00 Abendveranstaltung

Freitag, 15. Mai 2020

09:00 – 15:00 Plenen und Workshops

Preconference-Seminare

TAG 1, 14.05.2020, 09:00 – 10:30 Uhr

 

PCS 1

Second Victims aus Sicht des klinischen Risikomanagements
Prof. Dr. Reinhard Strametz, Hochschule RheinMain

Die Gesundheitsversorgung ist aufgrund des hohen Schadenspotentials bei Fehlern im Behandlungsablauf ein Hochrisikobereich. Neben der Schädigung von Patienten und Angehörigen werden auch immer wieder Behandelnde durch bestimmte kritische Situationen psychisch traumatisiert. Hierfür prägte Albert Wu im Jahr 2000 den Begriff des „Second Victim“, also des zweiten Opfers. Eine derartige Traumatisierung von Behandelnden kann gravierende Folgen für die einzelne Person, aber auch die Sicherheit künftig behandelter Patienten haben. Einzelne Erhebungen aus den USA zeigen eine hohe Prävalenz von Second Victims, insbesondere unter Berufsanfängern. Interventionsprogramme in den USA zeigen aber auch positive Effekte bezüglich der Second Victim Problematik durch strukturierte Interventionsprogramme. Basierend auf einem kurzen Impuls zur Thematik sollen Handlungsmöglichkeiten für Gesundheitseinrichtungen diskutiert werden, die es perspektivisch ermöglichen, die notwendigen Hilfsangebote für alle Betroffenen Second Victims zu etablieren.

 

PCS 2

Patientenbefragungen: was ist nötig, was ist sinnvoll?
Dr. Heidemarie Haeske-Seeberg, SANA Kliniken

Patientenzufriedenheit zu messen ist ein Grundbestandteil eines Managementsystems in einer Gesundheitseinrichtung. Aber was wird jetzt oder in naher Zukunft – veranlasst durch den G-BA – gemessen werden? Was ist notwendig, weil die DIN EN ISO 9001 oder Zentrumszertifikate es fordern? Und was ist überhaupt sinnvoll? Mit welchen Instrumenten können Zufriedenheit, PRE´s und PRO`s sinnvoll gemessen werden und was sind die Auswahlkriterien?
Dieses Preconference-Seminar will darauf Antworten geben.

 

PCS 3

Sicherheitskultur: Sicherheit als Wert
Dr. Heike Anette Kahla-Witzsch, Beraterin im Gesundheitswesen zu Qualitäts- und Risikomanagement

In vielen Definitionen zur Kultur bzw. Sicherheitskultur taucht immer wieder der Begriff „Werte-values“ auf:
– doch was sind Werte im Rahmen der Kultur einer Organisation,
– wie kann man erkennen, welche Werte in einer Organisation eine besondere Bedeutung haben
– und die Unternehmenskultur beeinflussen,
– welche Rolle spielen Werte im Rahmen der Patientensicherheit?

Diese Fragen sollen in diesem interaktiven Workshop gemeinsam diskutiert und reflektiert werden.
Teilnehmerbegrenzung: 20

 

PCS 4

Risiko Schulung
Dr. Stefan Bushuven, Hegau Jugendwerk Gailingen / GLKN

Schulungen sind klassische Methoden des klinischen Risikomanagements und bilden zudem die Grundlage für die fachliche Aus-, Fort- und Weiterbildung medizinischen Fachpersonals. Die Vermittlung von Wissen, Fertigkeiten, Haltungen und Problem-Lösungs-Strategien ist jedoch – wie jeder klinische Prozess – risikobehaftet. Insbesondere sogenannte „hidden curricula“ können Quellen für unsichere Handlungen und falsche Einstellungen werden, so z.B. in der Krankenhaushygiene und der Arbeitssicherheit. Ziel des Workshops im Format „Agilen Lernens“ ist die Identifikation und Bewertung von Risiken in der Lehr- und Lerntätigkeit

 

PCS 5

Kommunikation – aber sicher!
Prof. Dr. Sylvia Sänger, SRH Hochschule für Gesundheit

 

PCS 6

Patient-Blood-Management in der Umsetzung von der Theorie in die Praxis
Alexandra Rüger, pbm Academy Stiftung

Beim Patient-Blood-Management, kurz PBM, handelt es sich um ein multidisziplinäres, patientenindividuelles Behandlungskonzept zur Verbesserung des Behandlungsergebnisses durch Reduktion und Vermeidung von Anämie (Blutarmut) sowie Blutverlust und Transfusion. PBM zielt darauf ab, blutbezogene Risiken entlang der gesamten Versorgungskette durch einen sorgsamen Umgang mit dem Blut der Patienten zu minimieren und so Morbidität, Mortalität aber auch die Krankenhausverweildauer zu verringern.

 

Begleitende Fachausstellung für Förderer, Partner und Industrie

Die APS-Jahrestagung wird an beiden Tagen von einer Fachausstellung begleitet. Leistungen und Produkte rund um das Thema Patientensicherheit werden hier rund 400 Teilnehmerinnen und Teilnehmern mit großem Interesse an aktuellen Themen der Patientensicherheit, an Praxisberichten und aktuellen Forschungsarbeiten, an Projekten des APS und am Austausch über Ideen und Initiativen zur kontinuierlichen Verbesserung der Patientensicherheit präsentiert.

 

Sie möchten ausstellen?

  • Präsentieren Sie Ihre Leistungen und Ihre Produkte zum Thema Patientensicherheit den mehr als 400 Teilnehmerinnen und Teilnehmern mit großem Interesse an aktuellen Themen der Patientensicherheit, an innovativen Entwicklungen zu Patientensicherheit, an Praxisberichten und aktuellen Forschungsarbeiten.
  • Sie treffen Entscheidungsträger aus allen Bereichen des Gesundheitswesens, Menschen aus der Praxis, die für die Praxis Neues suchen, Wissenschaftler und Forscher, Vertreter von Verbänden und Institutionen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem ambulanten und dem stationären Sektor.
  • Der Austausch mit Partnern über Projekte und über neue Ideen und Initiativen zur kontinuierlichen Verbesserung der Patientensicherheit steht im Mittelpunkt.

 

Nähere Informationen und das Aussteller-Booklet können Sie gerne bei Bettina Müller, ORPHEA GmbH, anfragen:
Bettina.Mueller@orphea-gmbh.de

 

Organisatorisches

Tagungsort

Seminaris Campushotel Berlin Dahlem
Takustraße 39
14195 Berlin

Tel.: 030-557797411

 

Übernachtung

Im Tagungshotel steht bis 01.04.2020 ein Zimmerkontingent mit dem Stichwort „APS2020“ zur Verfügung zu folgenden Konditionen:

Einzelzimmer: 95,00 Euro/Nacht
Doppelzimmer: 105,00 Euro/Nacht

 

Teilnahmegebühren

für APS- und GQMG-Mitglieder:

  • Dauerkarte beide Tage: 220,00 €
  • Tageskarte 14.05.2020: 125,00 €
  • Tageskarte 15.05.2020: 125,00 €

für Nicht-Mitglieder:

  • Dauerkarte beide Tage: 380,00 €
  • Tageskarte 14.05.2020: 200,00 €
  • Tageskarte 15.05.2020: 200,00 €

für Studierende / RentnerInnen (gegen Nachweis):

  • 25,00 €

für VertreterInnen der Gesundheitsselbsthilfe:

  • 25,00 €

für ein Preconference-Seminar:

  • 60,00 €

für die Abendveranstaltung mit Dinner und Preisverleihung

  • 60,00 €

 

ONLINE-ANMELDUNG

Die Anmeldung ist noch nicht aktiviert.

 

Ansprechpartner

Tagungs- und Ausstellungsorganisation

ORPHEA GmbH
Cicerostraße 4, 10709 Berlin
Bettina Müller
Bettina.Mueller@orphea-gmbh.de
www.orphea-gmbh.de

 

Projektkoordination

Conny Wiebe-Franzen M.A.

Mobil: 0163 466 51 40
E-Mail: wiebe(at)aps-ev.de

 

 

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