Kommentierung/Aktualisierung von Handlungsempfehlungen

Der Verabschiedungsprozess von Handlungsempfehlungen beinhaltet unter anderem die Kommentierung durch APS-Mitglieder und Interessierte.

Bestehende Handlungsempfehlungen werden nach drei bis fünf Jahren zur Aktualisierung geprüft.

Handlungsempfehlung zur „Guten Verordnungspraxis in der Arzneimitteltherapie“

Die Arzneimittelverordnung ist ein zentraler und entscheidender Schritt in der Arzneimitteltherapie (Medikationsprozess). Typischerweise verschriftlichen Ärzte dabei ihre Therapieentscheidung, was in der Folge dann zur Abgabe bzw. zur Verabreichung eines Arzneimittels führt.

Prinzipiell ist die Ausstellung einer Verordnung ein hochregulierter Prozess, insbesondere im ambulanten Sektor, wo gesetzliche Regelungen, Richtlinien und Rahmenverträge formale und inhaltliche Vorgaben für eine Verordnung machen und z.B. die Rezeptschreibung durch zertifizierte Praxissoftwaresysteme umgesetzt wird.

Nichtsdestotrotz bleibt der Verordnungsprozess aufgrund seiner Komplexität risikoreich, so dass vermeidbare Fehler auftreten können.

In vielen Ländern wurden daher Handlungsempfehlungen mit Mindestanforderungen an die Verordnung beschrieben, die vor allem zum Ziel haben, Doppeldeutigkeiten oder Raum für Missverständnisse bei der Interpretation einer Verordnung zu minimieren.

Eine solche Handlungsempfehlung existiert derzeit für Deutschland nicht.

Ziel dieser Handlungsempfehlung ist es, Anforderungen an eine gute Verordnungspraxis in der Arzneimitteltherapie zusammenzustellen, die für alle Sektoren einheitlich gelten können.

Neben gesetzlichen Vorgaben wurden bewusst weitergehende Empfehlungen aufgenommen, durch die potenzielle Risikosituationen adressiert werden sollen.

KOMMENTIERUNG
Im Rahmen des Verabschiedungsprozesses dieser Handlungsempfehlung bitten wir Sie um Ihre Kommentierung.
Bitte beantworten Sie hierfür die nachfolgenden Leitfragen bis spätestens 4. Juli 2019 unter folgendem Online-Fragebogen.
Die Kurz- und Langversion dieser Handlungsempfehlung finden Sie hier:
Vielen Dank für Ihr Engagement!

Empfehlung zur Implementierung und Durchführung von Fallanalysen

Im Frühjahr 2017 beauftragte der Vorstand des APS eine Expertengruppe mit der Erstellung einer Handlungsempfehlung „Fallanalyse“, um für die Analyse von kritischen Ereignisse und Schadenfällen die notwendige Orientierung zu bieten, die Qualifizierung der Durchführenden sowie die Häufigkeit und die Ergebnisse der Analysen zu verbessern.
Die Expertengruppe Fallanalyse legt nun die Handlungsempfehlung „Implementierung und Durchführung von Fallanalysen“ vor.
Zum Dokument: Das Hauptdokument enthält die Empfehlungen zur Implementierung des Verfahrens Fallanalyse in Einrichtungen der Gesundheitsversorgung und die Empfehlungen zur Durchführung von Fallanalysen konkreter Ereignisse.
Daneben hat die Expertengruppe Fallanalyse Arbeitsmaterialien (d. h. einen Auszug des Hauptdokuments) erstellt, die alle wichtigen Informationen zur Durchführung von Fallanalysen enthalten. Diese finden Sie in einem separaten Dokument wie auch zusätzliche Begleitmaterialien (Anhang 1-3), die später mit der Handlungsempfehlung auf der Internetseite des APS veröffentlicht werden sollen. Dies sind die Ergebnisse der Literaturrecherche und eine Methodenübersicht, die die Expertengruppe im Rahmen der Entwicklung der Handlungsempfehlung erarbeitet hat und die für Interessierte verfügbar gemacht werden sollen.
KOMMENTIERUNG
Im Rahmen des Verabschiedungsprozesses dieser Handlungsempfehlung bitten wir Sie um Ihre Kommentierung.
Bitte beantworten Sie hierfür die nachfolgenden Leitfragen bis spätestens 25. Juni 2019 unter folgendem Online-Fragebogen.
Die Handlungsempfehlung und die dazugehörigen Arbeitsmaterialien und Anhänge finden Sie hier:
Vielen Dank für Ihr Engagement!