Safety Camp Declaration 2026: Gemeinsamer Arbeitsauftrag für mehr Sicherheit in der Medizin

Mit der Veröffentlichung der Safety Camp Declaration 2026 liegt ein zentrales Ergebnis des ersten Safety Camps zur medizinischen Sicherheit vor, das am 28. Januar 2026 in Augsburg stattfand. Das Dokument formuliert einen gemeinsamen Arbeitsauftrag für Akteure aus Medizin, Wissenschaft, Politik und Industrie, um die Sicherheit im Gesundheitswesen systematisch weiterzuentwickeln.

Die Declaration steht für einen Perspektivwechsel: Medizinische Sicherheit wird nicht mehr ausschließlich über Leitlinien und Qualitätsindikatoren gedacht, sondern als Zusammenspiel von Patientensicherheit, Cybersicherheit und systemischer Resilienz.

Im Mittelpunkt steht ein pragmatischer Ansatz, bei dem Umsetzung und Handlungsfähigkeit Vorrang vor theoretischer Perfektion haben. Ziel ist es, konkrete Maßnahmen in zentralen Handlungsfeldern voranzubringen – von der Stärkung der Sicherheitskultur über die Verankerung von Patientensicherheit in Führungsstrukturen bis hin zum gezielten Einsatz von Daten und Technologien.

Das Safety Camp versteht sich dabei bewusst nicht als klassischer Fachkongress oder Forderungskatalog, sondern als interdisziplinäre Arbeitsplattform, auf der tragfähige Lösungen gemeinsam entwickelt und weitergetragen werden.

Auch das Aktionsbündnis Patientensicherheit (APS) war beim Safety Camp vertreten: Dr. Christian Deindl brachte als Speaker die Perspektive der Patientensicherheit in den interdisziplinären Dialog ein und unterstrich die Bedeutung einer strukturierten und praxisnahen Weiterentwicklung von Sicherheitskonzepten im Gesundheitswesen.

Die Safety Camp Declaration markiert damit einen wichtigen Impuls für die zukünftige Zusammenarbeit und die Weiterentwicklung einer resilienten und sicheren Gesundheitsversorgung.

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