Unsere Informationen für Patienten

Informationsmaterialien des APS für Patienten

Broschüren und andere Informationsmaterialien für Patienten und Angehörige finden Sie unter dem Menüpunkt PUBLIKATIONEN unter

PAtienteninformationen

 

Anspruch auf Medikationsplan

Patienten haben seit Oktober 2016 Anspruch auf einen sogenannten bundeseinheitlichen Medikationsplan, wenn sie mindestens drei zulasten der gesetzlichen Krankenkassen verordnete, systemisch wirkende Medikamente gleichzeitig einnehmen oder anwenden. Die Anwendung muss dauerhaft – über einen Zeitraum von mindestens 28 Tagen – vorgesehen sein.

 

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Was tun im Schadensfall?

 

Das AKTIONSBÜNDNIS PATIENTENSICHERHEIT konzentriert sich in seiner Arbeit auf Fehlerprävention und ist keine Anlaufstelle für Patienten und Angehörige bei Fragen rund um Patientenrechte und Schadensersatzansprüche in Folge von Behandlungsfehlern.

Mit den folgenden Hinweisen möchten wir Ihnen jedoch gern helfen, den für Sie richtigen Ansprechpartner zu finden.

 

Hilfe und Beratung bei Behandlungsfehlern – wohin kann man sich wenden?

Bei der Suche nach Klärung im Schadensfall empfehlen wir an erster Stelle das Gespräch mit dem behandelnden Arzt oder dem leitenden Klinikdirektorium. Viele Krankenhäuser haben auch eigene Beschwerdestellen eingerichtet, über die sich Fragen bereits im Vorfeld beantworten lassen.

Wird ein Gutachten gewünscht, stehen den Patienten und deren Angehörigen Gutachter- und Schlichtungsstellen bei den Ärzte- bzw. Zahnärzte- oder Psychotherapeutenkammern zur Seite. Hier findet man Hilfe, wenn eventuelle Schadensersatzansprüche geprüft und Streitigkeiten außergerichtlich geklärt werden sollen. Auch die Krankenkassen bieten teilweise Betroffenen kostenfreie Unterstützung an und können auf entsprechende Beratungsstellen in Ihrer Nähe verweisen.

Darüber hinaus existieren freie Patientenberatungs- und Patientenbeschwerdestellen, Verbraucherzentralen und Selbsthilfeorganisationen. Weiterhin kann eine fachanwaltliche Beratung bei der Entscheidung helfen, ob der Weg über ein Zivilrechtsverfahren gangbar ist.

Gutachterkommissionen und Schlichtungsstellen bei den Ärztekammern
siehe hier

 

Aufklärung und Beratung – Mögliche Kontakte

Bürgertelefon des Bundesgesundheitsministeriums

Unabhängige Patientenberatung Deutschland – UPD gGmbH

 

Beratung durch Patientenorganisationen und Selbsthilfegruppen

Arbeitskreis Medizingeschädigter Bundesverband e.V. (AKMG)

Bundesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE e.V. (BAGS)

Deutscher Patientenschutzbund e.V.

NAKOS- Nationale Kontakt- und Informationsstelle zur Anregung und Unterstützung von Selbsthilfegruppen

Sebsthilfegemeinschaft Medizingeschädigter – Patient im Mittelpunkt – e.V.

Patientenbeauftragte Berlin
Tel.: 030 90282010

Meldung von Nebenwirkungen durch Bürger und Patienten

Melden Sie Nebenwirkungen dem BfArM. Je früher, häufiger und detaillierter das Bundesinstitut solche Meldungen erhält, desto früher können Risikosignale erkannt und bewertet werden. Daher sind Pharmaunternehmen, Ärzte und Apotheker gesetzlich zur Meldung von Verdachtsfällen verpflichtet. Sollte Ihr Verdacht noch nicht durch Ihren behandelnden Arzt oder Apotheker gemeldet worden sein, können Sie dies auch selbst veranlassen:

Weiter zur Seite des BfArM

 

Über den Meldeservice auf Nebenwirkungen.de können Patienten schnell, einfach und diskret ihre Nebenwirkungen an jeden Hersteller melden und auf Wunsch den Arzt oder Apotheker Ihres Vertrauens einbinden. Dieser Meldeservice ist kostenfrei und hat als Ziel, die Arzneimittelsicherheit durch den digitalen Austausch zu Arzneimittelrisiken aller Beteiligten zu verbessern. Zusätzlich können sich Patienten über alle wichtigen Themen rund um Nebenwirkungen informieren.

Nebenwirkungen.de