CIRSforte

Projekt zur Fortentwicklung von Fehlerberichts- und Lernsystemen (CIRS) für die ambulante Versorgung zu einem implementierungsreifen System

Aufruf an Praxen zur Studienteilnahme

Machen Sie mit bei dem vom Innovationsfonds des G-BA gefördertem Projekt „CIRSforte“ und nehmen Sie an unserer Studie teil!

Ein gutes QM kann helfen, Probleme in der Praxis zu beseitigen, bevor sie überhaupt auftreten. Das ist der wichtigste Ansatzpunkt hinter dem Gedanken der critical incident reporting systems (CIRS), also der Berichts- und Lernsysteme. Das Ziel ist es, aus einmal aufgetretenen Fehlern oder kritischen Ereignissen, Schlussfolgerungen zu ziehen, um Arbeitsprozesse sicherer zu gestalten. Gerade deshalb passt die Nutzung von CIRS so gut in das eigene QM.

 

Sie hätten gerne ein strukturiertes Fehlermanagement in Ihrer Praxis, wissen aber nicht genau wie oder wo Sie anfangen sollen? Dann machen Sie mit bei CIRSforte!

 

Teilnehmende Praxen werden dabei unterstützt, ein Berichts- und Lernsystem nachhaltig umzusetzen. Jede Praxis entscheidet selbst über die Art des Systems, das sie für Ihr praxisinternes Fehlermanagement nutzen möchte (z.B. papierbasiert oder elektronisch). Die Teilnehmer profitieren u.a. von Workshops, praxisrelevanten Materialien, Online‐Schulungen und Newslettern. Die Unterstützung können Arztpraxen, Medizinische Versorgungszentren, Praxisnetze oder andere Verbünde von Ärzten und Psychotherapeuten in Anspruch nehmen.


Informationsunterlagen
:

Über die Studie – Info für Praxen

Kurzinfo für Praxen

CIRSforte – Infoflyer

Infoseite des G-BA

 

Wenn Sie teilnehmen möchten, füllen Sie bitte die Einwilligungserklärung und Datenschutzerklärung aus und senden diese per Fax oder Post an Dr. Beate Müller, Theodor-Stern-Kai 7 in 60590 Frankfurt

Einwilligungserklärung zur Teilnahme an der Studie

Datenschutzerklärung

 

Wenn Sie Fragen haben steht Ihnen die CIRSforte Zentrale gerne zur Vefügung.

CIRSforte Zentrale
Telefon: 030 3642 81626
E-Mail: cirsforte@aps-ev.de

Handlungsempfehlung und ArbeitsmaterIalIen

Die Arbeitsgruppe CIRS ambulant hat am 12. April 2018 eine Handlungsempfehlung für ambulante Einrichtungen im Gesundheitswesen zu Berichts- und Lernsystemen herausgegeben.

Handeln bevor etwas passiert.
Berichts- und Lernsysteme erfolgreich nutzen.

Download der Handlungsempfehlung

 

Zusätzlich wurden Arbeitsmaterialien erstellt. Sie sind ein Auszug aus den konsentierten Inhalten der Handlungsempfehlung und enthalten eine Kurzversion, einen Vorschlag zur Gestaltung einer Teambesprechung, ein Arbeitsblatt und eine Übersicht über Berichten und Lernen für mehr Patientensicherheit.

Download der Arbeitsmaterialien

Druckexemplare der Handlungsempfehlung können in der Geschäftsstelle des APS bestellt werden (max. 20 Stück pro Besteller; bitte per E-Mail an info@aps-ev.de).

 

Außerdem wurden Videoclips produziert, die erklären, warum und wieso Berichts- und Lernsysteme sinnvoll sind. Der bekannte „Online-Arzt“ Dr. Johannes Wimmer erklärt kurz und anschaulich, warum sich Arztpraxen beteiligen sollten. Die Filme eignen sich für Sie und Ihr Praxisteam zur Einführung in das Thema.

Kurzfilm

Erklärfilm

 

CIRSforte Symposium 2018

Am 24.01.2018 fand in Berlin das erste CIRSforte-Symposium statt.

In spannenden Diskussionen erörterten die Teilnehmer mit renommierten Akteuren des Gesundheitswesens und Versorgungsforschern die Bedeutung, Vorteile und Hemmnisse von Berichtssystemen im ambulanten Bereich.

 

Die Präsentationen des CIRSforte Symposiums stehen hier zum Download zur Verfügung.

 

Lesen Sie hier die Pressemeldung der TK.

Das Projekt

CIRSforte ist ein Projekt zur Fortentwicklung von Fehlerberichts- und Lernsystemen (CIRS) für die ambulante Versorgung zu einem implementierungsreifen System.

 

Ziel des Projektes

Die aktive Teilnahme an einem Fehlerberichts- und Lernsystem (CIRS) gilt als eines der wichtigsten Elemente des Risikomanagements für ambulante Arztpraxen. Doch es reicht nicht aus, nur das System bereitzustellen – es muss auch genutzt werden. Das Projekt CIRSforte wird auf Basis praxisnaher Analysen Empfehlungen entwickeln, erproben und implementieren, wie Nutzungsbarrieren überwunden und Praxisteams in der ambulanten Versorgung für die Teilnahme an CIRS gewonnen werden können.

 

Inhalt

Zunächst erfassen Projektmitarbeiter Erfahrungen mit der Einführung und Nutzung von CIRS. Dies geschieht über:

  • eine umfangreiche internationale Literaturrecherche
  • eine Erhebung von systematischen Erfahrungsberichten zu bestehenden Berichtssystemen in Deutschland, England und weiteren Staaten
  • eine quantitative Erhebung mittels Fragebogen in zirka 2.000 Arztpraxen in Westfalen-Lippe

Mit diesen Ergebnissen erarbeitet die APS Arbeitsgruppe CIRS ambulant Empfehlungen dazu, wie CIRS im ambulanten Versorgungsbereich besser eingesetzt werden kann.

Anschließend erfolgt die Praxisphase, in der diese Empfehlungen in Praxen umgesetzt werden. Das Projekt unterstützt die Praxisteams, CIRS optimal für das interne Qualitätsmanagement zu nutzen, und fördert den Austausch der Praxen untereinander. Der Erfolg dieser Implementierung wird evaluiert. Die empirisch überprüften Empfehlungen kann anschließend der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) prüfen und ggf. bei der Gestaltung von Richtlinien nutzen.

Vorgesehen ist die Teilnahme von zirka 400 Praxen im gesamten Bundesgebiet. Dabei liegt der Fokus auf Ärztenetzen, lokalen Gruppen oder anderen regionalen Zusammenschlüssen. Die Vorarbeiten (Literaturrecherche, Interviews, Befragung, Erarbeitung von Empfehlungen) werden zirka ein Jahr in Anspruch nehmen, sodass die Praxisphase voraussichtlich im Frühjahr 2018 beginnt.

An der Teilnahme interessierte Ärzte/ Arztnetze können sich schon jetzt melden! (luettel@aps-ev.de)

 

Projektmitglieder

Konsortialführer:

  • Institut für Allgemeinmedizin, Goethe-Universität Frankfurt

Konsortialpartner:

  • Aktionsbündnis Patientensicherheit (APS)
  • Wissenschaftliches Institut der Techniker Krankenkasse (WINEG)
  • Ärztliches Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ)

Weitere Projektpartner:

  • Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL)
  • Asklepios-Kliniken GmbH

 

Förderung

Das Projekt CIRSforte wird seit dem 1. April 2017 vom Innovationsfonds des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) für drei Jahre gefördert (Förderkennzeichen: 01VSF16021).

 

Kontakt

Haben Sie Interesse an weiteren Informationen, wenden Sie sich bitte gern an:

Dagmar Lüttel
Wissenschaftliche Mitarbeiterin – CIRSforte
Aktionsbündnis Patientensicherheit e.V.

Tel.                 +49 (0)30 5408 8522
Mobil              +49 (0)176 2267 5990
E-Mail            luettel@aps-ev.de

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