Abgeschlossene Arbeitsgruppen

Die folgenden Arbeitsgruppen sind bereits abgeschlossen:

AG CIRS / Berichts- und Lernsystem

Organisatorisches

Leitung: Dr. Maria Cartes, MBA, MHM, HRM, Medizinische Hochschule Hannover / Ingo Gurcke, Marsh Medical Consulting GmbH
Vertreter für den APS-Vorstand: Prof. Dr. Ulrich Jaehde (ehem. Vorstandsmitglied)
Gründungsjahr: 2015

Hintergrund

Berichts- und Lernsysteme – oder auch Critical Incident Reporting Systeme (CIRS) – sind aus der deutschen Krankenhauslandschaft nicht mehr wegzudenken. Auch auf der Gesetzgebungsebene sind sie als wichtige Instrumente des klinischen Risikomanagements etabliert. Die Arbeitsgruppe entwickelt eine Aktualisierung der APS-Empfehlung aus dem Jahre 2007 und erweitert diese um den wichtigen Aspekt des erfolgreichen dauerhaften Betriebs eines CIRS in einer stationären Einrichtung.

 

Handlungsempfehlung: Einrichtung und erfolgreicher Betrieb eines Berichts- und Lernsystems (CIRS)

veröffentlicht: September 2016

Download der Broschüre

AG CIRS im ambulanten Sektor

Organisatorisches

Leitung: Marina Buchmann, KVWL
Stellvertretende Leitung: Dr. med. Anouk Siggelkow, Ärztekammer Niedersachsen
Vertreter für den APS-Vorstand: Hardy Müller
Gründungsjahr: 2017

 

Hintergrund

Die Arbeitsgruppe wurde gegründet, um eine Handlungsempfehlung für die Einrichtung und den Betrieb eines Berichts- und Lernsystems (CIRS) im ambulanten Sektor zu erstellen. Der APS Vorstand hat die Gründung der Arbeitsgruppe am 03.03.2017 beschlossen.  

Die Entwicklung der Handlungsempfehlung ist Teil des Projektes „CIRSforte – Projekt zur Fortentwicklung von Fehlerberichts- und Lernsystemen (CIRS) für die ambulante Versorgung zu einem implementierungsreifen System“ (siehe hier).

Das Projekt CIRSforte wird seit dem 1. April 2017 vom Innovationsfonds des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) gefördert. In dem Projekt soll ermittelt werden, wie Nutzungsbarrieren überwunden und Praxisteams in der ambulanten Versorgung für die aktive Teilnahme an Fehlerberichts- und Lernsystemen gewonnen werden können. Zunächst wird durch Auswertung von Literatur und Befragungen ermittelt, was Praxisteams sowohl daran hindert als auch motiviert, an CIRS teilzunehmen. Aus den Ergebnissen werden Handlungsempfehlungen entwickelt, die anschließend von Ärztenetzen und anderen regionalen Verbünden getestet und evaluiert werden.

Konsortialführer des Projektes ist das Institut für Allgemeinmedizin der Goethe-Universität Frankfurt am Main; die Konsortialpartner sind das Aktionsbündnis Patientensicherheit (APS), das Wissenschaftliches Institut der Techniker Krankenkasse (WINEG) und das Ärztliches Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ); weitere Projektpartner sind die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) und die Asklepios-Kliniken GmbH.

Für die Erarbeitung der Handlungsempfehlung wurde eine APS Arbeitsgruppe eingerichtet und die konstituierende Sitzung fand am 1. Juni 2017 in Berlin statt.

Die Handlungsempfehlung sowie Arbeitsmaterialien wurden am 12. April 2018 veröffentlicht.

 

Handlungsempfehlung und ArbeitsmaterIalIen

Handeln bevor etwas passiert.
Berichts- und Lernsysteme erfolgreich nutzen.

Download der Handlungsempfehlung

 

Extrahierte Anhänge aus der Handlungsempfehlung:

 

Zusätzlich wurden Arbeitsmaterialien erstellt. Sie sind ein Auszug aus den konsentierten Inhalten der Handlungsempfehlung und enthalten eine Kurzversion, einen Vorschlag zur Gestaltung einer Teambesprechung, ein Arbeitsblatt und eine Übersicht über Berichten und Lernen für mehr Patientensicherheit.

Download der Arbeitsmaterialien

 

Extrahierte Anhänge aus den Arbeitsmaterialien:

 

 

Druckexemplare der Handlungsempfehlung und der Arbeitsmaterialien können in der Geschäftsstelle des APS bestellt werden (max. 20 Stück pro Besteller; bitte per E-Mail an info@aps-ev.de).

 

Außerdem wurden Videoclips produziert, die erklären, warum und wieso Berichts- und Lernsysteme sinnvoll sind. Der bekannte „Online-Arzt“ Dr. Johannes Wimmer erklärt kurz und anschaulich, warum sich Arztpraxen beteiligen sollten. Die Filme eignen sich für Sie und Ihr Praxisteam zur Einführung in das Thema.

Kurzfilm:

Erklärfilm:

 

 

Ansprechpartnerin

Dagmar Lüttel
Wissenschaftliche Mitarbeiterin – CIRSforte
Aktionsbündnis Patientensicherheit e.V.

Tel. +49 (0)30 5408 8522
Mobil +49 (0)176 2267 5990
E-Mail: luettel@aps-ev.de

 

Sitzungsprotokolle

finden APS-Mitglieder im passwortgeschützten Mitgliederbereich

zum Mitgliederbereich

AG Medizinprodukte assoziierte Risiken

Organisatorisches

Leitung: Prof. Dr.-Ing. Uvo Hölscher, Monika Rimbach-Schurig
Aktueller Vertreter für den APS-Vorstand: Prof. Dr. Claus-Dieter Heidecke
Gründungsjahr: 2009

 

Hintergrund

Über Häufigkeit und Art von unerwünschten Ereignissen, die beim Umgang mit Medizinprodukten auftreten können, ist bisher noch zu wenig bekannt. Die AG, die sich an alle interessierten Personen, insbesondere an Anwender und Hersteller von Medizinprodukten richtet, untersucht Risikofaktoren, die mit Medizinprodukten verbunden und durch die Verbesserung von Rahmenbedingungen, Prozessen und Anwendung beeinflussbar sind. Die AG erarbeitet Empfehlungen zur Verringerung Medizinprodukt-assoziierter Risiken.

Der Arbeitgsruppe gehören drei Unterarbeitsgruppen (UAG) an:

 

UAG Beschaffung

Leitung: Monika Rimbach-Schurig

Patientensicherheit im deutschen Gesundheitssystem gewinnt immer mehr an Stellenwert. Einerseits wird die Bevölkerung durch die Medien sensibilisiert, aber auch die Optimierung von Behandlungsprozessen im Krankenhaus und technische Innovationen führen dazu, immer mehr Patienten in immer kürzeren Zeiträumen zu behandeln. Der Einsatz von einer Vielzahl unterschiedlicher Medizinprodukten ist einer der treibenden Kräfte für eine gute und ökonomische Patientenbehandlung. Allerdings kommt es immer wieder zu Vorfällen, bei denen Patienten zu Schaden kommen. Deshalb hat sich die Unterarbeitsgruppe „Beschaffung“zum Ziel gesetzt, wichtige Aspekte eines sicheren Beschaffungsprozesses aufzuzeigen. In einem Positionspapier wird die UAG deren Ziele und die Problemstellungen beim Beschaffungsprozess vorstellen. Zudem wird die Bedeutung eines Qualitäts- und Risikomanagements beim Beschaffungsprozess aufgezeigt.

Zielgruppe: Geschäftsleitungen von Gesundheitseinrichtungen und Hersteller von Medizinprodukten, sowie Ein-/Verkäufer und Beschaffer

 

Entwurf der Handlungsempfehlung „Patientensicherheit als wichtiges Kriterium bei der Beschaffung von Medizinprodukten“ zur öffentlichen Kommentierung

Im Namen des Vorstandes sowie der AG-Leitung, Prof. Uvo Hölscher, Monika Rimbach-Schurig und Dr. Oliver Heinemann, laden wir Sie herzlich ein, den Entwurf der Handlungsempfehlung im Rahmen des Verabschiedungsprozesses bis 03.09.2018 inhaltlich zu kommentieren.

Download Entwurf Handlungsempfehlung


Bitte nutzen Sie zur Kommentierung den Online-Fragebogen unter: https://www.surveymonkey.de/r/G7STN65

 

UAG Kleinlumige Schlauchverbinder

Leitung: Ralf Erdmann, Prof. Dr. Uvo Hölscher

Die UAG untersuchte Risikofaktoren, die mit der Umstellung der LUER-Verbinder seit Ende 2016 verbunden sind und hat eine Handlungsempfehlung für einen möglichst reibungslosen und risikoarmen Umstellungsprozess auf die neuen Konnektoren erstellt (siehe Publikationen). Die UAG wurde nach Fertigstellung dieses Arbeitsauftrags aufgelöst.

Unter der Leitung von Herrn Thilo Künnemann werden Erfahrungen des Umstellungsprozesses weiter ausgewertet und Lösungsmöglichkeiten für Problematiken angeboten. Nähere Informationen hierzu finden Sie unter http://luer-umstellung.aps-ev.de/

UAG Einweisung

Leitung: Dirk Jahn, Prof. Dr. Uvo Hölscher

Die UAG beschäftigte sich mit der Problematik in der Einweisung von Medizinprodukten bzw. deren Mängel in Vollständigkeit und Richtigkeit, organisatorischer Umsetzung, der Compliance der Anwender, den gesetzlichen Regelungen sowie der Auditierung von Einweisungen.

Die im April 2017 veröffentlichte Handlungsempfehlung zur Umsetzung der Einweisungsverpflichtung für Medizinprodukte beschreibt den Ist-Zustand der Einweisungspraxis, die Vorgaben in Gesetzen, Verordnungen und Normen, gibt Empfehlungen zum Soll-Zustand und wie er erreicht werden kann und beschreibt, wie die Vollständigkeit und Effektivität von Einweisungen sichergestellt werden kann, um die Patientsicherheit zu stärken. Der Arbeitsauftrag der UAG ist damit abgeschlossen.

 

 

Publikationen

Handlungsempfehlung: Umsetzung der Einweisungsverpflichtung für Medizinprodukte

Download

Handlungsempfehlung: Patientensicherheit durch Prävention medizinproduktassoziierter Risiken

Handlungsempfehlung: Hilfestellung zur Umstellung von Luer-Verbindern auf neue verwechslungssichere Verbinder

Beispielhafte Probleme während eines nicht abgeschlossenen Umstellungsprozesses von Luer-Verbindern auf nicht verwechslungssichere Verbinder

Download

Vortrag auf der APS-Jahrestagung 2016 „Umstellung der Luer-Schlauchverbinder“ von Ralf Erdmann

Download

Vortrag auf der APS-Jahrestagung 2016 „Situation: Verwechslung von LUER Verbindern“ von Priv. Doz. Dr. med. Darius Kubulus

Download

Vortrag auf der APS-Jahrestagung 2016 „Umstellung der Luer-Schlauchverbinder, Erfahrungsbericht aus England“ von Jana Roeper

Download

Presseartikel: Kleinlumige Schlauchverbinder – Luer-Lock-Verbindungen werden neu genormt

Download

Presseartikel: Patientengefährdung durch Luer-Lock-Konnektoren – Zeit für Veränderungen

Download

 

Sitzungsprotokolle

finden APS-Mitglieder im passwortgeschützten Mitgliederbereich

zum Mitgliederbereich

AG Notfall

Organisatorisches

Leitung: Dr. Alexandra Busemann, Martin Meilwes
Vertreter für den APS-Vorstand: Prof. Dr. Hartmut Siebert (ehem. Vorstand)
Gründungsjahr: 2014

Hintergrund

Die Qualität der Notfallversorgung, insbesondere vital gefährdeter Patienten, in Präklinik und Klinik hat unmittelbare Auswirkungen auf die Patientensicherheit und das weitere Ergebnis der Behandlung. Schadenauswertungen für den Bereich der klinischen Notfallversorgung, insbesondere hier zum Bereich der Versorgung in den Notaufnahmebereichen der Kliniken liegen von Seiten der Haftpflichtversicherungen vor und belegen einen Anstieg der Anspruchsstellungen auf einem relevanten Niveau (z. B. der Lenkungsgruppe vorliegende Schadenauswertung des Ecclesia Versicherungsdienstes).

Für den Bereich der präklinischen Notfallversorgung ist die Daten- und Studienlage zu Häufigkeiten von Schadenfällen und ihren Ursachen für den deutschsprachigen Raum deutlich eingeschränkter. Die vorliegenden Zahlen und empirischen Erfahrungen der Experten, aber auch vorliegende internationale Studien belegen die Relevanz des Themas für die Patientensicherheit.

Ein besonderer Aspekt ist die hohe Zahl verschiedener beteiligter Personen, Organisationen und Berufsgruppen (z. B. Niedergelassene Ärzte, Rettungsdienstorganisationen, Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen, ärztliche und nichtärztliche Mitarbeiter etc.), die neben den fachlichen auch zu zusätzlichen organisatorischen und kommunikativen „Risikoschnittstellen“ führen.

Ziel ist es konkrete Handlungsempfehlungen (Flyer, Plakate, Kittelkarten, etc.) für Patienten und professionelle Helfer zu erarbeiten in Bezug auf ‚gefährdete Patienten’ in (unerkannten) Notfallsituationen. Bei der Früherkennung des akuten Notfalls (Lebensgefahr) soll der Fokus insbesondere auf organisatorischen, systemischen und Team behafteten Risiken liegen. Sie sollen aber nicht bestehende Leitlinien, bzw. SOPs der Fachgesellschaften und Verbände ersetzen, sondern diese komplementär dort ergänzen wo ein besonders hohes Risikopotential für übersehene lebensgefährliche Notfälle vorliegt (Sprachbarriere, Demenz, Kinder, alte Menschen, verkannte aber eigentlich typische Symptomatik, etc.)

 

Publikationen

– MEMO Unerkannter Notfall

Download

 

– Positionspapier auf Grundlage des Entwurfs MEMO Unerkannter Notfall

Download

 

Sitzungsprotokolle

finden APS-Mitglieder im passwortgeschützten Mitgliederbereich

zum Mitgliederbereich

 

Expertengruppe UDI

Die Expertengruppe wurde im Sommer 2016 ins Leben gerufen, um eine Handlungsempfehlung zur Förderung der Patientensicherheit bei der Anwendung von Medizinprodukten zu erstellen, die sich speziell mit dem Thema „Bessere Identifikation und besser verfügbare Begleitdaten“ befasst.

Leitung: Dr.-med. Hajo Reißmann, Leiter der Stabsstelle Medizinischer Sachbedarf des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein
Vertretung für den APS-Vorstand: Hedwig Francois-Kettner
Gründungsjahr: 2016
abgeschlossen im Oktober 2017

Erstellte Handlungsempfehlung

Patientensicherheit bei der Anwendung von Medizinprodukten fördern: Eindeutige Identifikation und jederzeit verfügbare Begleitinformationen gewährleisten

Download PDF zur Ansicht

 

Sitzungsprotokolle

finden APS-Mitglieder im passwortgeschützten Mitgliederbereich

zum Mitgliederbereich

Expertengruppe IPI

Infektion – Prävention – Initiative (IPI)

Das Aktionsbündnis Patientensicherheit hat seit Beginn 2015 mit folgenden Partnern die „Infektion-Prävention-Initiative (IPI)“ ins Leben gerufen.

  • Aktion Saubere Hände (ASH)
  • Deutsche Gesellschaft für Hygiene und Mikrobiologie (DGHM)
  • Deutsche Gesellschaft für Infektiologie (DGI)
  • Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM)
  • Deutsche Gesellschaft für Krankenhaushygiene (DGKH)
  • Deutsche Pflegerates (DPR)
  • Deutsche Sepsis Gesellschaft e.V.
  • Deutsche Vereinigung zur Bekämpfung der Viruskrankheiten (DVV)
  • Gesellschaft für Hygiene, Umweltmedizin und Präventivmedizin (GHUP)
  • Kompetenznetz Sepsis (SEPNET)

Gemeinsam diskutiert die IPI Themen der Patientensicherheit insbesondere bei der Infektionsvermeidung und erarbeiten Lösungsvorschläge dazu. Der „10-Punkte-Plan zur Vermeidung behandlungsassoziierter Infektionen und Antibiotika-Resistenzen“ des Bundesministeriums für Gesundheit vom März 2015 wird von der IPI sehr begrüßt. Die IPI hat bereits einzelne Punkte des 10-Punkte-Plans des BMG kommentiert. Ziel war und ist es, dem BMG und der Politik in den Bundesländern Lösungsvorschläge zu präsentieren.

 

Sitzungsprotokolle

finden APS-Mitglieder im passwortgeschützten Mitgliederbereich

zum Mitgliederbereich

AG Behandlungsfehlerregister

Organisatorisches

Leitung: RA Johannes Jaklin und Dr. Max Skorning
Vertreter für den APS-Vorstand: Dr. Christian Thomeczek
Gründungsjahr: 2006

 

Hintergrund

In Deutschland sind verschiedene Institutionen mit der Bearbeitung von Behandlungsfehlerfällen befasst. Die Erfassung und Archivierung von Behandlungsfehlerfällen erfolgt jeweils in eigner Zuständigkeit. Es ist das Ziel der Arbeitsgruppe Behandlungsfehlerregister, die vorhandenen Register für Zwecke der Fehlerprävention nutzbar zu machen.

Die Arbeitsgruppe hat deshalb einen Kerndatensatz verabschiedet, der eine Zusammenführung von Fallbeispielen aus verschiedenen Institutionen erlaubt. Mittelfristig ist ein kontinuierlicher und registerübergreifender Dialog geplant. In koordinierten Fallanalysen sollen Ursachen für die Entstehung von Fehlern identifiziert und Maßnahmen zu ihrer Vorbeugung entwickelt werden.

 

Im Auftrag der Arbeitsgruppe wurde außerdem das Projekt „simparteam“ iniziiert.

www.simparteam.de 

simparteam_Informationsflyer

 

Die Arbeitsgruppe wird nach Fertigstellung des Positionspapiers „Optimierung der Erfassung und Auswertung von Behandlungsfehlern in Deutschland“ im Frühjahr 2017 aufgelöst.

 

Sitzungsprotokolle

finden APS-Mitglieder im passwortgeschützten Mitgliederbereich

zum Mitgliederbereich

AG Bildung und Training

Organisatorisches

Leitung: Dr. Alexander Euteneier
Vertreter für den APS-Vorstand: Dr. Barbara Hoffmann
Gründungsjahr: 2010

 

Hintergrund

Schwerpunkt der AG Bildung und Training (B&T) ist die Verbesserung der Patientensicherheit über eine verbesserte Aus-, Fort- und Weiterbildung der Menschen in den Gesundheitsberufen. Auf der Grundlage von bereits veröffentlichten (zumeist englischsprachigen) Curricula und der wissenschaftlichen Fachliteratur zum Thema Patientensicherheit wurde ein Lernzielkatalog für alle im Gesundheitswesen Tätigen erstellt. Er soll Lehrenden als Leitfaden dienen, welche Inhalte vermittelt werden sollten. Langfristig sollen die Lernziele in die vorhandenen Ausbildungs-, Approbations- oder Weiterbildungsordnungen aufgenommen werden. Aus diesem Grund hat die AG untersucht, wie das Thema Patientensicherheit in den bestehenden Ausbildungs- und Approbationsordnungen eines Großteils des Gesundheitsberufe abgebildet ist. Der Bericht zu dieser Recherche wurde im August 2016 fertig gestellt.

Derzeit arbeitet die AG an einem Konzept für berufsgruppenspezifische Workshops, die Lehrenden und ausbildenden Einrichtungen praktische Hilfen zur Implementierung des Lernzielkatalogs erarbeiten sollen.

 

Publikationen

Patientensicherheit in den Ausbildungs- und Approbationsordnungen der Gesundheitsberufe

Lernzielkatalog

Pretest-Fragebogen

Ergebnisse des Pretest in 2013

 

Sitzungsprotokolle

finden APS-Mitglieder im passwortgeschützten Mitgliederbereich

zum Mitgliederbereich

 

AG IBE

Organisatorisches

Leitung: Marcel Weigand
Vertreter für den APS-Vorstand: Hannelore Loskill / Hedwig Francois-Kettner
Gründungsjahr: 2008

 

Hintergund

Der Erfolg jeder medizinischen, pflegerischen und therapeutischen Behandlung hängt davon ab, dass die beteiligten Personen sich gegenseitig über Ziele, Nutzen und Risiken aller Maßnahmen, die durchgeführt werden, verständigen. Kommunikation ist deshalb ein Schlüsselthema der Patientensicherheit, das in vielen Kontexten von Bedeutung ist. Neben den kommunikativen Fähigkeiten von z.B. Ärzten und Pflegenden sind partizipative Ansätze entscheidend. Patienten sind aktive Partner, die mit Fragen, Antworten und Auskünften dazu beitragen, dass wichtige Informationen den richtigen Empfänger finden.

Ziel der Arbeitsgruppe ist es, das Modell einer patientenzentrierten Kommunikation an ausgewählten Beispielen darzustellen und mit praktischen Hilfen zu illustrieren. Im Mittelpunkt steht dabei die bidirektionale Kommunikation: zwischen dem Patienten und den für seine Behandlung Verantwortlichen. Nur wenn sichergestellt ist, dass wichtige Informationen richtig und vollständig übertragen werden, kann ausgeschlossen werden, dass Übermittlungs- oder Verständnisfehler zu einer Gefährdung der Patientensicherheit führen.

 

Publikationen

Patienteninformation „Nach Operation oder Verletzung: Thrombose in den Beinen vorbeugen“

Patienteninformation „Sicher im Krankenhaus“

Patienteninformation „Sicher in der Arztpraxis“

Sitzungsprotokolle

finden APS-Mitglieder im passwortgeschützten Mitgliederbereich

zum Mitgliederbereich

AG Mindestanforderungen an kRM im KH

ORGANISATORISCHES

Leitung: Prof. Dr. Reinhard Strametz; stellv.: Dr. Ulf Debacher
Vertreter für den APS-Vorstand: Dr. Heidemarie Haeske-Seeberg (ehem. Vorstandsmitglied)
Aktiv: 2014 – 2016

Hintergrund

Der G-BA fordert die Einführung eines klinischen Risikomanagements in Krankenhäusern. Unklar ist jedoch bisher, welche Präventionsmaßnahmen unbedingt zu den Mindestanforderungen an ein solches System gestellt werden. Die AG „Mindestanforderungen an klinische Risikomanagementsysteme im Krankenhaus und deren Methoden“ hat es sich zur Aufgabe gemacht, diese zu definieren und damit eine Handlungsempfehlung für Risikomanager und Risikoeigner zur bedarfsgerechten Anpassung bereits bestehender oder im Aufbau befindlicher Risikomanagements-Systeme zu geben.
Zielgruppe

Die Arbeitsgruppe „Mindestanforderungen an klinische Risikomanagementsysteme im Krankenhaus und deren Methoden“ richtet sich an tätigen Führungskräfte, Risikoeigner und Risikomanager deutschsprachiger Krankenhäuser sowie Verordnungsgeber.

 

Publikation

Handlungsempfehlung: Anforderungen an klinische Risikomanagementsysteme im Krankenhaus

 

Sitzungsprotokolle

finden APS-Mitglieder im passwortgeschützten Mitgliederbereich

zum Mitgliederbereich

AG Der ältere Patient im Krankenhaus

ORGANISATORISCHES

Leitung: Dr. Gunhild Leppin M.A., MBA
Vertreter für den APS-Vorstand: Prof. Dr. Hartmut Siebert (ehem. Vorstand)
Aktiv: 2011 – 2013

 

Hintergrund

Schwerpunkt der AG war das Thema „Der ältere Patient im Krankenhaus – Sturzprävention“.  Die Häufigkeit und Schwere von Stürzen älterer Patienten während ihres stationären Aufenthaltes in Akut-Krankenhäusern werden unterschiedlich angegeben. Häufig sind die Stürze mit die Gesundheit des Patienten erheblich schädigenden Folgen verbunden (Knochenbrüche, Schädel-Hirnverletzungen, massive Weichteilschädigungen mit Einblutungen).

Zu den häufigsten Ursachen zählen postoperative Verwirrtheitszustände, Medikamenten-Intervention (Sedativa, Schmerzmittel), ungeeignetes Schuhwerk, fehlende Information der den Patienten mit betreuenden Angehörigen und ausführliche spezielle Aufklärung des Patienten vor stationärer Aufnahme.

Hinweise zur Prävention von Stürzen älterer Patienten in Akut-Krankenhäusern sind in Form von Empfehlungen einzelner Krankenhäuser, von Verbänden und Organisationen im nationalen und internationalen Rahmen erstellt. Die Zielgruppen dieser Hinweise und Empfehlungen sind unterschiedlicher Natur.

 

Publikationen

Patienteninformation: Vermeidung von Stürzen im Krankenhaus

BROSCHÜRE

Handlungsempfehlungen

Checkliste für Klinikmitarbeiter – „Prävention von Stürzen“

sturzvermeidung_fakten-und-erklaeuterungen

AG Benutzerorientierte Berichtssysteme I: CIRS im Krankenhaus

ORGANISATORISCHES

 

Leitung

Maria Ines Cartes, Prof. Dr. Dieter Hart

Status

abgeschlossen

 

ALLGEMEINES

Critical Incident Reporting Systeme (CIRS) sind freiwillige Berichtssysteme, in denen Mitarbeiter in Gesundheitseinrichtungen besondere Vorkommnisse melden können. Diese Berichte werden gesammelt und ausgewertet, um Aufschluss über besondere Risikokonstellationen zu erhalten und um Fehler frühzeitig zu erkennen und ihre schädlichen Folgen zu verhindern.

 

ZIEL

Die AG CIRS im Krankenhaus hat im Jahr 2006 eine Handlungsempfehlung zur Einführung von CIRS erarbeitet. Ziel ist es, die Entstehung neuer CIRS in deutschen Krankenhäusern zu fördern und unterstützen. Dazu werden Konzepte für Begleitmaterialien und Fachveranstaltungen erarbeitet. Die Einrichtung eines gemeinsamen Internetforums soll Krankenhäusern, die bereits über ein CIRS verfügen, die Möglichkeit zu gegenseitiger Vernetzung geben.

 

ADRESSATEN

Die Arbeitsgruppe richtet sich in erster Linie an Experten aus Krankenhäusern, die CIRS bereits eingeführt haben, ist aber auch für andere am Thema Interessierte offen.

 

WEITERE INFORMATIONEN

Handlungsempfehlung

Broschüre mit Praxistipps

AG Unbeabsichtigt belassene Fremdkörper im OP-Gebiet

ORGANISATORISCHES

 

Leitung

Prof. Dr. med. Hartmut R. Siebert (Schwäbisch Hall), Gunhild Leppin M.A., MBA

Status

abgeschlossen

 

ALLGEMEINES

Vergessene Fremdkörper im OP-Gebiet – immer wieder ein unerwünschtes Ereignis mit teilweise lebensbedrohlichen Folgen für Patienten, obwohl z.B. Zählkontrollen zur tagtäglichen Routine bei operativen Eingriffen gehören.

Die Arbeitsgruppe „Vergessene Fremdkörper im OP-Gebiet“ setzt sich ein für die Sensibilisierung für perioperative und präventive Maßnahmen und deren Umsetzung in einem systematischen Kontext.

 

ZIEL

Ziel der Arbeitsgruppe ist es, eine Empfehlung/Handlungsanleitung zu erarbeiten, um dem Vergessen von Bauchtüchern, Instrumenten usw. im OP-Gebiet vorzubeugen.

Die Empfehlung wird auf dem Grundverständnis eines berufsübergreifenden und interdisziplinären Prozesses und einer gemeinsamen Verantwortung aller für die für die Sicherheit des Patienten basieren.

 

ADRESSATEN

Die Arbeitsgruppe richtet sich insbesondere an Mediziner, Pflegende, Krankenhausmanager, Patientenvertreter und Juristen, aber auch an alle am Thema Interessierten.

Wenn Sie nicht an der Arbeitsgruppe teilnehmen können, uns aber Ihre Anregungen zukommen lassen wollen, können Sie dies gern über folgende E-Mail-Adresse tun: constanze.lessing(at)uni-wh.de.

 

WEITERE INFORMATIONEN

Jeder Tupfer zählt – Handlungsempfehlungen zur Vermeidung unbeabsichtigt belassener Fremdkörper im OP-Gebiet

Handlungsempfehlung

 

Glossar

 

Poster

 

Flyer

AG Patientenidentifikation

ORGANISATORISCHES

 

Leitung

Dr. Stefan Palm

Status

abgeschlossen

 

ALLGEMEINES

Die zuverlässige und richtige Identifizierung des Patienten ist grundlegende Voraussetzung jeder fachgerechten, sicheren und erfolgreichen Behandlung. Patientenverwechslungen, d.h. Fälle, in denen ein Patient nicht die für ihn vorgesehene Behandlung erfährt, können gravierende Folgen haben.

 

ZIEL

Ziel der Arbeitsgruppe ist es, eine Empfehlung zu erarbeiten, die geeignete Identifizierungsmerkmale definiert und Maßnahmen beschreibt, wie die Identität des Patienten in Schlüsselsituationen (Kommunikation an Schnittstellen, Proben und Befunde, Anforderungen) verifiziert werden kann.

 

ADRESSATEN

Die Arbeitsgruppe richtet sich an Experten mit Wissen aus dem Krankenhaus- oder niedergelassenen Bereich.

 

WEITERE INFORMATIONEN

Empfehlung zur sicheren Patientenidentifikation
Weitere Handlungsempfehlungen anderer Arbeitsgruppen finden Sie auf den Seiten der jeweiligen Arbeitsgruppe oder hier.