Aktuelles

01.02.2017

Der Maßstab ist die Pflegequalität!

Ein Interview
Dipl.-Pflegewirtin Barbara Müller (Lektorat Health Profession care, Hogrefe Bern) hat mit Hedwig Francois-Kettner gesprochen.

Lesen Sie hier das Interview

11.01.2017

Stellenausschreibung des APS

Im Rahmen der Förderung aus dem Innovationsfonds ist unter Beteiligung des APS das Projekt „CIRSforte – Projekt zur Fortentwicklung von Fehlerberichts- und Lernsystemen (CIRS) für die ambulante Versorgung zu einem implementierungsreifen System“ beantragt worden. In dem Projekt geht es um die Fortentwicklung eines implementierungsreifen Fehlerberichts- und Lern-Systems (CIRS) in der ambulanten Versorgung.

Das APS hat spätestens zum 01. April 2017 eine halbe Stelle (50%) mit einer wissenschaftlichen Mitarbeiterin/einem wissenschaftlichen Mitarbeiter befristet für drei Jahre zu besetzen.

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10.01.2017

AUSSCHREIBUNG Lohfert-Preis 2017: Vermeidbare (Fehl-) Behandlungen reduzieren

Der Lohfert-Preis 2017 steht unter dem  Titel: „Patientenkommunikation: Systeme zur Reduzierung vermeidbarer (Fehl-) Behandlungen“. Gesucht werden Projekte, die in diesem Sinn messbare Qualität am Patienten zeigen und umsetzen. Die Senatorin für Gesundheit und Verbraucherschutz der Freien und Hansestadt Hamburg, Cornelia Prüfer-Storcks, hat erneut die Schirmherrschaft für den mit 20.000 Euro dotierten Lohfert-Preis übernommen.

Bewerbungsschluss ist der 28. Februar 2017.

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10.01.2017

Professorin Annegret Hannawa in der Eröffnungsveranstaltung der 12. APS-Jahrestagung

„Neue Horizonte für Patientensicherheit: »Sichere« Kommunikation“ werden auf unserer Jahrestagung im Eröffnungsvortrag von Annegret F. Hannawa, Ph.D. präsentiert. Die Professorin für Gesundheitskommunikation an der Fakultät für Kommunikationswissenschaften der Universität Lugano wird häufige Kommunikationsbarrieren illustrieren, die die Patientensicherheit gefährden, und evidenzbasierte Lösungsansätze präsentieren, die uns helfen können, einem neuen Horizont für Patientensicherheit tatenfreudig zu begegnen und zwischenmenschliche Fähigkeiten als Grundvoraussetzung für eine sicherere Gesundheitsversorgung zu sehen.

weitere Infos zur APS-Jahrestagung

20.11.2016

Stellungnahme des APS zur elektronischen Patientenakte

Vertreter des APS haben zusammen mit Experten eine Stellungnahme zur elektronischen Patientenakte formuliert, um auf diese Weise Eckpunkte für die weitere Befassung mit dem Thema einzubringen.

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07.11.2016

Impfmobil für Geflüchtete in Berlin

Flüchtlinge in Berliner Notunterkünften bekommen ab sofort leichteren Zugang zu Schutzimpfungen. Als Impfmobil fährt ein umgebauter Linienbus die Unterkünfte an, teilte die Charité am Donnerstag mit. An Bord des »MediBus« sind Mediziner des Universitätsklinikums. Für die Impfberatung von Montag bis Freitag gibt es auch einen Dolmetscherdienst per Video in 50 Sprachen. Das neue Angebot ist für Flüchtlinge gedacht, die noch keine Impfgelegenheiten wahrgenommen haben – auch, weil sie die Angebote nicht kennen. Geplant ist das Projekt erst einmal bis Ende 2016. Danach werde entschieden, ob das Angebot im nächsten Jahr Teil der Versorgungsstruktur wird, sagte eine Sprecherin der Senatsgesundheitsverwaltung. Der Bus wird aus Mitteln des Landesamts für Flüchtlingsangelegenheiten finanziert und kostet pro Einsatztag rund 350 Euro. /nd

23.09.2016

Vorstandswahl im APS

Auf der Mitgliederversammlung des APS am 23.09.2016 wurde der Vorstand gewählt:

Hedwig François-Kettner, Vorsitzende
Dr. Ruth Hecker, stellv. Vorsitzende
Hardy Müller, Geschäftsführer

Beisitzer:

Prof. Dr. Claus-Dieter Heidecke
Dr. Barbara Hoffmann
Hannelore Loskill
Prof. Dr. Christoph Scholz
Dr. Christian Thomeczek
Marcel Weigand

14.07.2016

Umsetzung und Nutzenbewertung von Handlungsempfehlungen zur Patientensicherheit in der ambulanten operativen Versorgung

Zusammenfassung

 

ZIEL DER STUDIE

Ziel der vorgestellten Evaluationsstudie war die Erfassung des Umsetzungsgrades von Handlungsempfehlungen zur Patientensicherheit in der ambulanten operativen Versorgung sowie die Nutzenbewertung seitens ambulant operierender Ärzte. Auf Basis von 2 Handlungsempfehlungen des Aktionsbündnisses Patientensicherheit wurden Handlungsempfehlungen zur Patientensicherheit von der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe [KVWL] spezifisch für die ambulante operative Versorgung formuliert. Diese Empfehlungen wurden im Jahr 2013 an alle ambulant operierende Ärzte in Westfalen-Lippe versandt.

 

METHODIK

Mittels eines schriftlichen Fragebogens wurden alle inhaltlichen Aspekte der beiden Handlungsempfehlungen erfragt. Weiter wurden der Umsetzungsgrad und Nutzen der empfohlenen Maßnahmen sowie eine subjektive Bewertung der Vorteile und Herausforderungen zur Implementierung erhoben. Der Fragebogen wurde Ende 2014 an 2 454 ambulant operierende Ärzte verschickt. Der Befragungszeitraum betrug 7 Wochen. Im Rahmen der Datenanalyse wurden die quantitativen Ergebnisse deskriptiv aufbereitet sowie eine thematische Zusammenfassung der Freitextantworten zu den offenen Fragen vorgenommen.

 

ERGEBNISSE

Die Teilnahmerate betrug 17% (n=405). Die Handlungsempfehlungen waren 86% der Befragungsteilnehmenden bekannt. Ein Großteil der empfohlenen Maßnahmen wurde in mehr als 50% der teilnehmenden Einrichtungen systematisch umgesetzt. Als Vorteile der Handlungsempfehlungen wurde primär die interprofessionelle Sensibilisierung für das Thema Patientensicherheit genannt. Weiterer Bedarf an Informationen und Handlungsempfehlungen wurde zu folgenden Themengebieten angegeben: Risiko- und Fehlermanagement, Umsetzung des Medizinproduktegesetzes, Hygiene in der Praxis sowie Aufbereitung von Instrumenten.

 

SCHLUSSFOLGERUNG

Diese Studie weist darauf hin, dass praxisorientierte Handlungsempfehlungen einen wertvollen Beitrag zur Förderung der Patientensicherheit in der ambulanten operativen Versorgung leisten können. Die Ausweitung der Handlungsempfehlungen auf weitere Regionen sowie, nach entsprechender Anpassung, auch auf andere Bereiche der ambulanten Versorgung ist daher zu empfehlen.

 

Volltext der Studie hier erwerblich

 

© Georg Thieme Verlag KG Stuttgart · New York

18.05.2016

Dr. Günther Jonitz erhält das Bundesverdienstkreuz

Unser ehemaliger Vorsitzender und Gründungsmitglied, Dr. Günther Jonitz, wurde am Mittwoch, 18.05.2016, mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande vom Berliner Gesundheitssenator Mario Czaja ausgezeichnet.

Er wird als Mediziner gewürdigt, der sich über sein gesamtes Berufsleben hindurch mit außerordentlichem Weitblick und einer ihm eigenen Vehemenz für neue und unbequeme Themen eingesetzt hat, die sich rückblickend stets als hochrelevant und wegweisend für die Patientenversorgung erwiesen haben.

Dr. Günther Jonitz ist Gründungsmitglied des Deutschen Netzwerks Evidenzbasierte Medizin (EBM), war von 1995 bis 1999 Vizepräsident der Berliner Ärztekammer. Seit 1999 steht er an der Spitze der Organisation.

Er ist außerdem Mitglied im Vorstand der Bundesärztekammer (BÄK) und dort Vorsitzender der Qualitätssicherungsgremien. Als Fachexperte berät er das Bundesgesundheitsministerium (BMG) zu Fragen der Patientensicherheit.

Das Motiv von Dr. Jonitz sei immer gewesen: „Gute Medizin darf sich nicht an den Meinungen von ‚Halbgöttern in Weiß‘ ausrichten, sondern muss auf dem Dreiklang von wissenschaftlichen Erkenntnissen, den Fähigkeiten des Arztes und den Präferenzen des individuellen Patienten gründen“, so Czaja. „Er gehörte zu den allerersten, die sich für eine aufgeklärte und sachliche Auseinandersetzung mit vermeidbaren Fehlern eingesetzt hat.“

Die Suche nach Mitstreitern und das konstruktive Miteinander mit dem gemeinsamen Ziel einer hochwertigen Patientenversorgung habe stets seine Herangehensweise geprägt, so Czaja. Dadurch sei es gelungen, das Thema Patientensicherheit in Deutschland in einer Weise zu etablieren, die international ihresgleichen suche. „Für Dr. Günther Jonitz hieß Gesundheitsversorgung stets, eine an ärztlichen Werten orientierte Politik für alle Menschen im Gesundheitswesen zu machen – Patienten, Ärzte und Gesundheitsberufe gleichermaßen.“ Diesem Anspruch sei er durch sein Engagement in herausragender Weise gerecht geworden.

Sehr geehrter, lieber Dr. Günther Jonitz: Das APS gratuliert Ihnen ganz herzlich zu dieser Ehrung und freut sich mit Ihnen über die verdiente Anerkennung.

Pressemeldung der ÄK Berlin

Beitrag aus „Berliner Ärzte 07/2016“ Seite 39, 40

 

06.04.2016

Gesundheitsberufe: Lernziel Patientensicherheit oft ungenügend Aktionsbündnis fordert flächendeckende Ausbildung von Anfang an

Gesundheitsberufe: Lernziel Patientensicherheit oft ungenügend Aktionsbündnis fordert flächendeckende Ausbildung von Anfang an

08.12.2015

Publikation zum Thema kleinlumige Konnektoren

Ein Beitrag von Dr. Iris Juditzki, Referentin Dezernat
Personalwesen/Krankenhausorganisation der Deutschen
Krankenhausgesellschaft.

Erschienen in: „das Krankenhaus“, Heft 12/2015

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07.12.2015

Hedi François-Kettner erhält den Qualitätspreis Gesundheit 2015

Unsere Vorsitzende, Hedi François-Kettner, wurde am Donnerstag, 03.12.2015, mit dem Deutschen Qualitätspreis 2015 ausgezeichnet, den Berliner Tagesspiegel und Gesundheitsstadt Berlin jährlich vergeben.

 

Mit diesem Preis wird ein vorbildliches Engagement für die Entwicklung und Umsetzung innovativer Konzepte zur Qualitätssicherung und zur Patientensicherheit in der Gesundheitsversorgung ausgezeichnet. Hedi François-Kettner erhielt den Preis, weil sie sich seit Jahrzehnten für eine bessere Versorgung Kranker einsetzt – sowohl in ihrer Zeit als Pflegedirektorin der Charité als auch seit 2011 als Vorsitzende des Aktionsbündnis Patientensicherheit. In seiner Laudatio würdigte Mario Czaja, der Gesundheitssenator des Landes Berlin, das lebenslange Wirken von Hedi François-Kettner in der Qualitätsentwicklung der Pflege, die sie in berufsfachlichen, berufspolitischen und gesundheitspolitischen Debatten mit geprägt und der Pflege so ein Gesicht gegeben hat „Es war … stets spürbar, dass Sie niemals den Blick für das Ganze verloren haben.

 

Immer handelten Sie im Interesse aller Akteure, vor allem aber der Patienten und der Patientinnen. Da für Sie stets klar war, dass nur ein Zusammenwirken aller erfolgreich sein kann, wiesen Sie Partikularinteressen beharrlich zurück. Kaum ein Name ist mit der Stärkung von Pflege- und Patienteninteressen mehr verbunden als der Ihre“, so der Senator in seiner Rede. Und weiter heißt es: „Kennzeichen der Patientensicherheit ist das Erkennen, die Analyse und die Vermeidung von Fehlern in der Gesundheitsversorgung. Unter Ihrem Vorsitz gelingt es zunehmend, schwierige Themen zu benennen, sie konstruktiv zu bearbeiten und Lösungen zuzuführen. Die Entwicklungen zu mehr Patientensicherheit zeigen sich in einem stetigen Mitgliederzuwachs und in den Ergebnissen des vom APS geförderten einzigen Lehrstuhl für Patientensicherheit in Deutschland.“
Der mit 10.000 Euro dotierte Preis steht für Projekte im Kontext der Qualitätsförderung im Gesundheitsbereich zur Verfügung. Hedi François-Kettner unterstützt damit Projekte des APS und ein Projekt der „Kinderhilfe – Hilfe für krebs- und schwerkranke Kinder e.V.“.

 

Sehr geehrte, liebe Frau François-Kettner Das APS gratuliert Ihnen ganz herzlich zu diesem Preis und freut sich mit Ihnen über die verdiente Anerkennung.

Tagesspiegel-Artikel, 04.12.2015

17.11.2015

Neuerscheinung: A. Euteneier (Hrsg.), Handbuch Klinisches Risikomanagement

A. Euteneier (Hrsg.)
Handbuch Klinisches Risikomanagement

16.11.2015

Neuerscheinung: P. Gausmann, M. Henninger, J. Koppenberg (Hrsg.), Patientensicherheitsmanagement

P. Gausmann, M. Henninger, J. Koppenberg (Hrsg.)
Patientensicherheitsmanagement

14.10.2015

Verleihung des Wilfried-Lorenz-Versorgungsforschungspreises 2015 an Frau Prof. Tanja Manser, Institut für Patientensicherheit

Aus 16 eingereichten Anträgen wurden die Arbeiten von Frau Saskia Huckels-Baumgart und Frau Prof. Tanja Manser vom Institut für Patientensicherheit in Bonn als beste bereits veröffentlichte Arbeit ausgewählt. Die im Journal of ClinicalPharmacology erschienene Arbeit trägt den Titel: „Identifying Medication Error Chains From Critical Incident Reports: A New Analytic Approach“. Die Arbeit konzentriert sich auf das Analysieren von Medikationsfehlern von der Verordnung bis hin zum Patienten. Ziel war die Anwendung eines neuen Ansatzes, der eine rechtzeitige Fehlererkennung vor Erreichen des Patienten möglich macht. Dies ist ein wesentlicher Beitrag zur Verbesserung der Patientensicherheit mit hoher Relevanz für die Umsetzung in die Patientenversorgung.“ (aus der gemeinsamen Pressemeldung von BKK Dachverband und Deutschem Netzwerk für Versorgungsvorschung).

 

Das Institut für Patientensicherheit der Universität Bonn wird als Stiftungsprofessur vom APS gefördert.
Pressemeldung
www.dnvf.de

26.01.2015

Erklärung der DGHM zum Thema „Infektion von zwölf Patienten mit MRGN-Keim am Campus Kiel“

Pressemitteilung

10.10.2014

Mehr Sicherheit innerhalb komplexer Infusionssysteme

Pressemeldung des VDE Verband der Elktrotechnik Eletronik Informationstechnik

26.09.2014

Normierung von Gesundheitsdienstleistungen durch Europäischen Normungsausschuss CENELEC

Hintergund: Anfrage des BMG wegen anstehender Tagung des Advisory Board for Healthcare Standards (Dieses wurde 2005 geschaffen und hat die Aufgabe, die Nomierungsinstitute CEN/CENELEG unter möglichst umfassender Eindbindung aller Stakeholder in Fragen der Normierung von Gesundheitsversorgung strategisch zu beraten). Ein Tagesordnungspunkt wird sein, den deutschen Standpunkt zur Normierung von Gesundheitsdienstleistungen darzulegen.

Stellungnahme

30.06.2014

APS fordert: Behandlungsfehler weiter reduzieren Statistiken vermehrt zur Ursachenanalyse nutzen

Die aktuellen Zahlen der Bundesärztekammer zu den von Gutachterkommissionen und Schlichtungsstellen anerkannten Behandlungsfehlern in Deutschland zeigen, dass diese seit Jahren konstant bleiben. Das ist aus Sicht des Aktionsbündnisses Patientensicherheit (APS) zwar eine gute Nachricht – zumal vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung und steigender Behandlungsfälle eine Zunahme zu befürchten war. Eine weitere Verbesserung sei aber nur möglich, wenn nicht nur die Zahlen in einer Statistik erhoben werden, sondern auch eine Ursachenanalyse erfolge…

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27.06.2014

GMK empfiehlt allen Einrichtungen des Gesundheitswesens das APS zu unterstützen

Dieses Jahr fand am 26./27. Juni die 87. Gesundheitsministerkonferenz in Hamburg statt. Die Teilnehmer berieten sich während des zweitägigen Treffens, wie die gesundheitliche Versorgung vor dem Hintergrund des demografischen Wandels neu ausgerichtet werden muss.
Das APS ist in den drei von der GMK einstimmig beschlossenen Punkten zum Thema Patientensicherheit eine tragende Säule.

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22.11.2012

APS wirkt an Entschließung des Landes NRW zur Verbesserung der Arzneimitteltherapiesicherheit mit

Heute hat die Landesgesundheitskonferenz NRW unter Mitwirkung des APS einen umfangreichen Katalog zur Verbesserung der Arzneimitteltherapiesicherheit beschlossen.
Mehr Informationen: Pressemitteilung

05.09.2012

APS-Stellungnahme zur MDK-Fehlerstatistik: Behandlungsfehler zählen – und zukünftig reduzieren

Mehr Informationen:

Stellungname